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Pokerregeln / Hausregeln PDF Drucken E-Mail

No-Limit Texas Hold'em
Ziel bei Texas Hold'em ist es, aus sieben Karten die bestmögliche Fünf-Karten Pokerhand zu erspielen.
Diese Karten sind eine Kombination aus zwei nur Ihnen einzusehenden Karten, die Sie verdeckt vor Ihren Mitspielern/-innen halten müssen und fünf so genannten "Gemeinschaftskarten" (community cards), die mit dem Blatt nach oben in die Mitte des Tisches gelegt werden.
Sie kombinieren nun Ihre zwei Karten mit den fünf offenen Karten, die jeder benutzt.
Wer die beste Fünf-Karten-Pokerhand zusammenstellen kann, gewinnt den Pot.
Falls es zu einem Unentschieden kommt, wird der Pot geteilt.
Eine sechste Karte wird niemals hinzugezogen und alles außer der besten Fünf-Karten-Hand ist irrelevant.

1. Floorman
Das Floorpersonal ist angehalten, im besten Interesse des Spiels, mit Fairness als oberster Priorität zu entscheiden.
In gewissen Umständen kann es dazu führen, dass technische Regeln „ignoriert“ werden und im Sinne der Fairness entschieden wird.
Die Entscheidung der Turnierleitung ist endgültig.

2. Odd Chips, nicht teilbarer Jeton
Den nicht teilbaren Jeton bei Splitpots erhält immer der Platz links vom Dealerbutton.

3. Side Pot

  1. Bei einer Teilung wird jeder Sidepot separat geteilt. Sie werden vor der Teilung nicht zusammen gefügt.

    4. Dead Butten
    Durch das Ausscheiden eines Spielers kann es passieren, dass der Button nicht weitergeht und zweimal an derselben Position bleibt.

    5. Penalties und Disqualifikation
    Ein Penalty (Zeitstrafe) kann ausgesprochen werden, wenn ein Spieler die Karten öffnet oder herzeigt, obwohl es noch Aktion(en) gibt, oder ein(e) Karte(n) vom Tisch wirft oder gegen die „Ein Spieler pro Hand“ Regel verstößt. Ein Penalty MUSS ausgesprochen werden bei Falschspiel, schlechtem Benehmen, Fehlverhalten oder ähnlichen.
    Es obliegt der Turnierleitung die Höhe des Penalty festzulegen. Von einer Button-Runde bis zu einer Disqualifikation!!
    Für die Dauer des Penalty hat der betroffene Spieler den Tisch zu verlassen. Bei einer Disqualifikation werden die Jetons eingezogen.

    6. Am Sitzplatz

    Ein Spieler muss, sobald alle Spieler ihre Karten erhalten haben, am Tisch sein, ansonsten wird die Hand für „tot“ erklärt.
    In Flopspielen, wird die Hand des Big Blinds für „tot“ erklärt, wenn der Spieler vor dem Flop nicht am Tisch ist, um eine Aktion zu setzen.

    7. Öffnen der Karten bei All-in
    Alle Karten müssen geöffnet werden, sobald ein Spieler „All-in“ ist und keine Aktion mehr möglich ist.

    8. Raise Regeln
    Der anocierte Raise muss min. Bigblind betragen. Weitere Raises "Re-Raise" müssen min. das Doppelte des vorhergehenden Raises betragen.
  2. Wenn ein Spieler den gemachten Einsatz um 50% oder mehr (aber weniger als die kleinstmögliche Erhöhung) erhöht, muss er seinen Satz soweit erhöhen, dass er die kleinstmögliche Erhöhung erreicht.

  3. 9. Ansagen von Aktionen
    Jede spielveränderte Aktion muss vom jeweiligen Spieler angesagt werden. Ansonsten gilt die Aktion als Call.

    10. No Disclosure No Advice One Player to a Hand
    Spieler sind verpflichtet, auf das Spiel und die Mitspieler Rücksicht zu nehmen, ob sie nun in der Hand sind oder nicht.
    1. Informationen über aktive oder gepasste Karten.
    2. Spielanalysen, solange noch eine Aktion möglich ist.
    3. Über eine Hand zu sprechen vor dem Showdown sind nicht erlaubt.
    Nur ein Spieler pro Hand ist zulässig.

    11. Technische Geräte
    Das Telefonieren, Senden von SMS und jede andere Art technischer Kommunikation ist am Tisch nicht erlaubt.

    12. Neues Limit
    Sobald die Zeit eines Limits abgelaufen ist, wird von der Turnierleitung ein neues Limit annonciert und gilt ab der nächsten Hand.
    Eine Hand gilt mit dem ersten Shuffle als gespielt.

    13. Sichtbarkeit der Jetons
    Die Jetons mit der größten Wertigkeit müssen immer für alle sichtbar sein.

    14. Annoncieren der Hand
    Verbale Aussagen betreffend der Wertigkeit der Hand sind nicht bindend. Jedoch obliegt es der Turnierleitung, Missbrauch und Falschannoncen zu ahnden.

    15. Rabbit Hunting
    „Rabbit hunting“ ist nicht erlaubt.

    16. Sichtbare Jetons
    Alle Jetons müssen immer sichtbar sein. Spieler dürfen zu keiner Zeit Jetons einstecken oder verborgen transportieren.
    Spieler, die Jetons eingesteckt haben, riskieren disqualifiziert zu werden! Die Jetons werden immer aus dem Turnier genommen.

  4. 17. Raises, Erhöhungen
    In No Limit Spielen gibt es keine Begrenzung der Raises.

    18. Chiprace
    Der Chiprace beginnt jeweils bei Platz 1 und wird im Uhrzeigersinn durchgeführt. Jeton die nicht in den kleinsten im Spiel befeindeten Wert gewechselt werden können, gehen an den nächsten Spieler.
    Ein Spieler kann nicht durch ein Chiprace aus dem Turnier ausscheiden.

    19. Ungeschützte Hand
    Sollte ein Dealer die ungeschützte Hand eines Spielers vernichten, hat der Spieler keine Regressansprüche und erhält auch keine Jetons zurück. Einzige Ausnahme, sollte ein Spieler ein „Raise“ machen und dieses wurde noch nicht bezahlt, erhält er in diesem Fall sein „Raise“ zurück.

    20. Vernichten der Siegerhand
    Die offensichtliche Siegerhand, die offen gezeigt wurde, kann vom Dealer nicht vernichtet werden und bleibt daher im Spiel.
    Die Unterstützung der Spieler, um solche Fehler zu berichtigen, ist willkommen.

    21. Verbale Aussagen
    Verbale Aussagen in der Reihenfolge sind bindend.
    Aktionen außerhalb der Reihenfolge sind bindend, wenn sich die bisherige Situation der Einsätze nicht verändert.
    Ein Check, Call oder Fold gilt nicht als Veränderung der Situation.

    22. Exposing Cards
    Es ist nicht erlaubt, seine Karten während des Spiels anderen Spielern zu zeigen.

    23. Setzen eines Raise
    1. Der Betrag muss in einer Bewegung gesetzt werden.
    2. Der Betrag zuvor annonciert und festgelegt sein.

    24. Faires Spiel
    Pokern ist ein individuelles Spiel. Jemandem Jetons zuspielen wird mit einer Disqualifikation geahndet.

    25. Pot Grösse
    Der Dealer ist nicht verpflichtet in No Limit Spielen den Pot zu zählen und gibt auch darüber keine Auskunft.

    26. Button in Heads-up
    Im Heads-Up ist das Small Blind immer in der Position des Buttons und setzt die erste Aktion.
    Sobald es zu einer Heads-Up Situation kommt, muss der Button so positioniert werden, dass kein Spieler zweimal hintereinander das Big Blind setzen muss.

    27. Pokeretikette
    Wiederholte Verstöße gegen die Etikette werden mit Penalties geahndet. Beispiele dafür sind, das Berühren fremder Karten oder Jetons, Spielverzögerung und ständiges Reden.
    Spieler sind angehalten in der Reihenfolge zu setzen.

    28. Verbleibende Aktion
    Solange ein Spieler noch im Spiel ist und Karten hat, darf er nicht den Tisch verlassen.

    29. Playing the Board
    Um einen Anspruch auf einen Teil des Pots zu haben, muss ein Spieler, bei Playing the board, beide Karten öffnen

    30. Der Showdown
    Sind noch zwei oder mehr Spieler im Spiel, kommt es zum Showdown:
    Die Spieler decken ihre Karten auf, und das höchste Blatt gewinnt. Die Reihenfolge des Ablegens ist hier wie folgt:
    Der Spieler, der die letzte Erhöhung gespielt hat, zeigt zuerst beide seiner Handkarten. Wenn niemand erhöht hat, eröffnet der erste Spieler neben dem Dealerbutton. Danach legen die folgenden Spieler ihre Karten nieder. Die folgenden Spieler haben auch die Möglichkeit, die Karten verdeckt abzulegen, sofern sie keinen Anspruch auf den Gewinn geltend machen wollen (aussteigen).

 

31. gleichzeitig ausscheiden

Falls zwei oder mehr Spieler "gleichzeitig" (entsprechend der Definition des Floormans) aus einem Turnier ausscheiden, entspricht die Chipmenge, die jeder Spieler zu Beginn der letzten Aktion hatte, über die Reihenfolge seiner Platzierung im Turnier. Dies gilt auch für den Fall, dass mehrere Spieler "gleichzeitig" an verschiedenen Tischen ausscheiden.